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Risiken einer Lasik Operation

9 November 2011


Wie bei jedem Eingriff medizinischer Art sollte natürlich auch dem Entschluss, Sehschwächen mit der LASIK-Methode korrigieren zu lassen, zuallererst mit einem gesunden Maß an Skepsis gegenübergetreten werden.

Obwohl dieses Verfahren der Fehlsichtkorrektur noch verhältnismäßig jung gegenüber anderen medizinischen Methodiken ist, herrscht beispielsweise in Deutschland nur eine Komplikationsrate von ungefähr 0,01 Prozent. Diese Quote kommt durch eine technisch hochwertige medizinische Ausstattung, ausführliche Vorsorgegespräche und präoperative Untersuchungen zu Stande, die die Wahrscheinlichkeit des Operationsmisslingens zum Beispiel durch die vorige Besprechung von möglichen Allergien oder rheumatischen Krankheiten des Patienten stark verringern.

Abgesehen davon muss sich jedoch jeder darüber im Klaren sein, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, langfristige irreparable Sehschäden durch die Laserbehandlung davonzutragen, die sogar zur Erblindung führen können – ungeachtet der noch so geringen Komplikationsraten. Insbesondere nach der Operation sind Einschränkungen der Nacht- und Dämmerungssicht, sowie eine daraus resultierende Schwindelkeit und Gleichgewichtsstörungen keine Seltenheit. Auch eine vorübergehende Augentrockenheit kann häufig eine postoperative Symptomatik sein, die jedoch meistens durch zusätzliche Tränenflüssigkeitspräparate behoben werden kann. Des Weiteren können zwei bis drei Tage nach der OP Wundheilungsstörungen diagnostiziert werden, die in Infektionen des behandelten Auges münden können. Folglich ist es strikt zu empfehlen, alle Nachuntersuchungstermine so gewissenhaft wie nur möglich wahrzunehmen, um Schäden rechtzeitig zu entdecken und zu beheben.
Bei den zuvor erwähnten Problematiken ist jedoch anzumerken, dass sie sich oft speziell auf Risikopatienten beziehen, die durch eine stark erhöhte Dioptrienzahl und ein fortgeschrittenes Alter weitaus anfälliger für Operationskomplikationen sind.

Insgesamt ist die höchst individuelle Entscheidung für oder gegen eine LASIK-Operation immer mit dem Abwiegen des persönlichen Gewinns an Lebensqualität und der möglichen Eingriffsrisiken verbunden, die dieses Verfahren mit sich bringt. Natürlich spricht ein Leben ohne Lesebrille und Kontaktlinsen für sich, nur ein jeder sollte vorerst in sich gehen und herausfinden, zu welchem Preis er selbst geneigt ist, diesen Traum zu verwirklichen und somit operativ in die Tat umzusetzen.

Unterschiede von Tag- und Nachtlinsen

20 Juli 2011

Zahlreiche Menschen leiden unter mangelnder Sehstärke, die durch eine Brille oder Tag- und
Nachtlinsen ausgeglichen werden können. Vor allem Menschen, die nicht von Kindesbeinen
an diesen Problemen leiden, haben es oft schwer, sich an eine Brille zu gewöhnen und greifen
daher auf Tag- und Nachtlinsen zurück.

Aufgaben der Tag- und Nachtlinsen

Die Tag- und Nachtlinsen erfüllen im Prinzip genau die gleiche Aufgabe wie eine Brille.
Sie gleichen die Sehschwäche aus und ermöglichen so einen normalen Alltag. Dabei hat
die Tageslinse in erster Linie die Aufgabe, die Sehschwäche zu korrigieren und wird, wie
der Name vermuten lässt, ausschließlich am Tag getragen. Die Nachtlinse hingegen wird in
der Nacht getragen und hat nur indirekt, die Aufgabe, die Sehschwäche zu korrigieren. Die
Nachtlinsen üben, wenn sie während des Schlafens getragen werden, einen gewissen Druck
auf die Hornhaut aus und sind so vor allem für Menschen mit Hornhautverkrümmungen
geeignet. Durch den Druck passt sich die Hornhaut der Nachtlinse an und bleibt auch dann in
dieser Position, wenn die Nachtlinse morgens entfernt wird.

Anwendung der Tag-und Nachtlinsen

Da die Nachtlinsen über Nacht die Hornhaut in die richtige Form bringen, erspart man
sich dadurch das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen am Tag. Dies kommt vor
allem Sportlern und sehr aktiven Menschen zugute, da diese sich häufig durch eine Brille
beeinträchtigt fühlen. Dabei ist es allerdings wichtig, dass die Nachtlinsen konsequent
jede Nacht getragen werden.
Durch unregelmäßiges Tragen der Nachtlinsen kann es sogar
dazu kommen, dass sich der Zustand der Hornhaut und somit auch der Sehschärfe deutlich
verschlechtert. Die Taglinsen hingegen werden ausschließlich am Tag getragen und müssen
in der Nacht entfernt werden, um die Augen nicht zu schädigen. Die Taglinsen sind in einer
besonderen Form gearbeitet, die das einfallende Licht so bricht, dass die Sehschärfe korrigiert
und die Sehschwäche damit ausgeglichen wird. Eine dauerhafte Wirkung kann so durch die
Taglinsen nicht erzielt werden.

Die optimale Kontaktlinse für Sportler

2 Januar 2011


Bei vielen Sportarten ist es nahezu unmöglich, eine Brille zu tragen, denn entweder schränkt diese das Gesichtsfeld zu sehr ein oder geht schnell verloren. In solchen Fällen sind Kontaktlinsen die beste Möglichkeit, um die Sportart nicht nur gut, sondern vor allem auch sicher ausüben zu können, denn an die 95 Prozent im Sinne der Bewegungskoordination hängt vor einer optimalen Sehleistung ab!

Jede Kontaktlinse für Sportler sollte unbedingt der Hornhaut genügend Sauerstoff zukommen lassen, einen optimalen Sitz garantieren sowie aufgrund des Bewegungsverhaltens auch ausreichend gegen Wind bzw. Gegenwind geschützt sein. Für die Ausübung aller Wassersportarten empfehlen sich Tageslinsen, welche nach dem Kontakt mit Wasser direkt entsorgt werden. Für den Wintersport gilt es zu beachten, dass neben dem Tragen von Kontaktlinsen zudem eine getönte Sonnen- oder Skibrille erforderlich ist, weil im Gebirge der hohe Anteil der ultravioletten Strahlungen im Sonnenlicht durch den reflektierenden Schnee steigt. Auch sollte man in solchen Fällen die Tragezeit der Linsen reduzieren sowie ein so genanntes Nachbenetzungsmittel bereithalten.
Sporttreibende sollten allerdings in jedem Falle beachten, ihre Augen häufiger als sonst augenärztlich kontrollieren zu lassen. Außerdem sollten Kontaktlinsen für Sportler vom Optiker angepasst werden.

Demnach bieten sich Kontaktlinsen für Sportler besonders an! Die modernen Kontaktlinsen sind extrem sauerstoffdurchlässig und bestehen aus hornhautfreundlichen Materialien sowie augengerechten Innenkurven, welche es möglich machen, sämtliche (Winter-)Sportarten sicher auszuüben, denn Sicherheit an sich gilt stets als ein äußerst wichtiger Aspekt – auch oder vor allem beim Sport!

Auch Harte Kontaktlinsen haben viele Vorteile!

1 Dezember 2010


Formstabiler sind harte Kontaktlinsen (RGB-Kontaktlinsen), sie eignen sich für das langfristige und regelmäßige Tragen. Zudem ist eine gute Sauerstoffdurchlässigkeit gewährleistet.
Im Gegensatz zu weichen Kontaktlinsen können harte Kontaktlinsen sehr präzise hergestellt werden, dadurch werden auch komplizierte Brechungsfehler (Astigmatismus, Stabsichtigkeit) ausgeglichen. Ebenso ausgeglichen werden Unregelmäßigkeiten der Hornhautoberfläche. Das heißt: Zwischen Hornhaut und Kontaktlinsen entsteht eine Flüssigkeit, diese Schicht sorgt für ein reibungsloses Tragen.
Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Entzündungen viel seltener vorkommen. Durch die Tränenflüssigkeit unter der Linse wird Schmutz ausgespült.

Zweifellos sind weiche Kontaktlinsen für die Gewöhnungszeit besser, dass Fremdkörpergefühl wird nicht so stark empfunden. Harte Kontaktlinsen dagegen brauchen eine Eingewöhnungszeit, jedoch nach kurzer Zeit hat sich der Körper daran gewöhnt.

Harte Kontaktlinsen sind besonders geeignet für Personen, die auf ihre Brille verzichten möchten und die Kontaktlinsen länger tragen. Gerade in vielen Berufen ist eine Brille störend, so sind harte Kontaktlinsen unentbehrlich, denn auch nach stundenlangem Tragen werden die Augen nicht geschädigt.

Für Allergiker sind harte Kontaktlinsen die optimale Lösung, denn sie vertragen sich besser mit Augentropfen als weiche Kontaktlinsen.

Auf eine perfekte Hygiene muss allerdings geachtet werden. Sie sollten über Nacht in einer speziellen Reinigungslösung aufbewahrt werden, diese verhindert das Austrocknen der Linsen.
Eine Anpassung vom Optiker ist erforderlich. Nur so wird eine gute Verträglichkeit gewährleistet.

War früher der Ruf von harten Kontaktlinsen eher schlecht, ist heute das Material nicht mehr aus störanfälligem Acrylglas sondern aus Silikonacrylart und Fluormolekülen, dadurch ist die Biegsamkeit bedeutend besser geworden. Auch war damals keine Sauerstoffdurchlässigkeit möglich, allerdings hat sich dieses mit der Entwicklung zum Positiven geändert.
Die enorme Haltbarkeit und der Preis sprechen für die Kontaktlinsenvariante.

Weiche Kontaktlinsen – in vielerlei Hinsicht zu empfehlen

15 November 2010

Jeder Brillenträger, der das erste Mal den Versuch mit Kontaktlinsen wagen will, steht vor der Grundsatzentscheidung: harte oder weiche Linsen?

Weiche Kontaktlinsen, die zu circa 75 % aus Wasser und einer sehr elastischen Kunststoffsubstanz bestehen, bieten besonders in Bezug auf den Tragekomfort viele Vorteile. Mittlerweile werden auf dem Markt Tages-, Wochen-, Zweiwochen-, Monats- und Jahreslinsen angeboten, aber allen gemeinsam im Gegensatz zur harten Linse ist der hohe Wasseranteil und die dadurch steigende Sauerstoffdurchlässigkeit. Die aufgrund dieses Materials entstehende große Flexibilität und Verformbarkeit führt in den meisten Fällen dazu, dass weiche Kontaktlinsen gegenüber ihren “harten” Verwandten ohne vorherige Eingewöhnungszeit getragen werden können. Sie nehmen die Form der Hornhaut ihres Trägers an und werden deshalb nicht als Fremdkörper empfunden.

Aufgrund ihres größeren Durchmessers sitzen weiche Linsen sehr stabil und sind deshalb bei Sportlern besonders beliebt. Sie werden im Gegensatz zu harten Linsen äußerst selten unabsichtlich verloren – manchmal sitzen sie so gut, dass sie schwierig aus dem Auge zu entfernen sind. Mit diesem “Wermutstropfen” können aber die meisten Weiche-Linsen-Träger gut leben und nehmen diese kleine Unannehmlichkeit für einen sicheren Sitz im Auge gerne in Kauf. Der Träger kann zeitweise sogar “vergessen”, dass er Kontaktlinsen trägt; allerdings darf dies nicht dazu führen, die Linsen zu lange zu tragen ( hier kann es durch die mangelhafte Deckung des Sauerstoffbedarfs der Hornhaut zu bleibenden Schäden kommen ) und die Pflege zu vernachlässigen.

Fachgerechte Pflege und strikte Hygiene sind das “A” und “O” der weichen Kontaktlinsen; wem der Zeitaufwand dafür zu groß ist und wer nicht bereit ist, die hygienischen Standards einzuhalten, sollte die Finger von weichen Linsen lassen und eventuell die weniger pflegeaufwändigen “harten” Linsen ausprobieren. Wird die fachgerechte Pflege vernachlässigt, kann es zu schweren Entzündungen der Hornhaut kommen. Bei ausreichender Pflege jedoch sind die weichen Linsen fast immer sehr gut verträglich und können bei bestimmten chronischen Hornhauterkrankungen sogar als Träger für Medikamente genutzt werden.

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